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Hier ein paar Zeilen zu den Vorkommnissen aus 2014.

Tja, irgendwann im Frühjahr 2014 kam der Gedanke auf, dass wir bauen wollen. Unser Sohnmann war auf dem Weg und uns wurde bewusst, dass unsere jetzige Wohnung irgenwann zu klein werden würde. Außerdem sind günstige große Wohnungen in Hamburg Mangelware. Da können wir das Geld, doch lieber in ein eigenes Haus investieren, welches uns in einigen Jahrzehnten gehören wird, als es für Miete auszugeben. Außerdem möchten wir in Hamburg bleiben.

Da tat sich die Frage auf, wo wollen wir bauen? Meine Frau meinte, wir sollten doch mal ihre Eltern fragen, da diese mal erwähnten, dass man bei denen hinten auf dem Grundstück wohl bauen könne. Und außerdem sind Grundstücke in Hamburg schwer und wenn dann nicht sehr günstig zu bekommen.

Naja, wir sind dann zu Schwiegereltern gefahren und haben uns das Ganze einmal vor Ort angeschaut, uns Gedanken gemacht, wo könnte das Haus stehen, und dann gefragt, was Schwiegereltern denn davon halten würden. Sie waren positiv überrascht und stimmten gleich zu.

Also machten wir umgehend beim Bauamt einen Beratungstermin fest, um einmal abzuklopfen, was denn die Behörde dazu meint. Bei dem Termin kam dann heraus, dass das ganze Vorhaben grundsätzlich wohl möglich sei, aber dann nicht so wie wir uns das wünschten. Denn das Grundstück von Schwiegereltern ist sehr lang. Und wir dachten uns, dass wir mit einem größeren Abstand zu Schwiegerltern bauen könnten. Da machte uns aber das Bauamt einen Strich durch die Rechnung. Wenn dann müssten wir uns an die hintere Bebauungsgrenze halten. Also ein ganzes Stück näher heran an das Haus von Schwiegereltern. Aber es sind dann immer noch ca. 16m Abstand. Okay, dass können wir uns und auch Schwiegereltern noch sehr gut vorstellen.

Also los geht es. Wir suchen einen Bauträger. Im Internet habe ich dann zahlreiche Hausbaukataloge unterschiedlicher Firmen bestellt. Puh, da kam eine wahre Flut von Katalogen in den nächsten Tagen zu uns nach Hause. Und dann haben wir Kataloge gewälzt und uns versucht vorzustellen, wie das Ganze wohl in Realität aussieht und ob es auch unseren Anforderungen genügen wird.

Einen Sonntag sagte, ich zu meiner Frau, dass wir jetzt mal nach Bad Fallingbostel zu Viebrockhaus fahren. Dort können wir uns mal Musterhäuser live vor Ort zum Anfassen anschauen. Dort vor Ort angekommen, haben wir uns jedes Haus angeschaut und uns interessante Details und Lösungen notiert. Wir fanden es sehr gut mal ein Gefühl für Größen zu bekommen.

Nachdem wir uns alle Häuser angesehen haben, vereinbarten wir einen Beratungstermin, weil uns gleich ein Haus gefallen hat. Es war das Maxim 300 mit der 5 Zimmer DG Lösung. So hatten wir dann gleich eine Woche später ein Gespräch bei unserer zukünftigen Beraterin. Sie ging mit uns alle Wünsche zum Haus durch und nah sich auch Zeit mit uns erste Änderungen am Grundriss zu besprechen, um diese dann gleich in das Angebot aufnehmen zu können.

Basierend auf dem dann uns sehr gefallenden Grundriss haben wir uns auch von fünf weiteren Firmen für diesen Grundriss ein Angebot geben lassen. Jetzt merkte ich erst, wie schwierig es ist, diese Angebote anschließend objektiv miteinander zu vergleichen, gleichwohl sie alle auf demselben Grundriss basierten. Also mussten neben den harten objektiven Kriterien auch weiche Kriterien mit Einzug finden. Und so kristallisierte sich nach mehreren Wochen beratschlagen, Internetrecherche, Gespräche mit Familie und Freunden und dem kritischen Beäugen der Kommentare der einzelnen Verkaufsberater über die anderen Firmen Viebrock als Kandidat der Wahl für uns heraus.

Warum? Hier ein paar Gründe. (Nicht nach Wichtigkeit sortiert)

  • Dreimonatige garantierte Bauzeit
  • Festpreisgarantie
  • Gute Kommentare im Internet
  • Kompetente Erstberatung
  • "Wir sind willkommen" und "Ich will Ihnen nichts andrehen, sondern nur beraten" Atmosphäre
  • Empfehlung von Freunden und Bekannten
  • Guter Eindruck der Haustechnik
  • KfW 55
  • Gehobene Grundausstattung inklusive

Parallel zu unserer Entscheidungsfindung haben wir auch schon einmal eine Bauvoranfrage gestellt, mit der wir abklären lassen wollten, ob der Hausbau endgültig genehmigt werden würde. Man kennt ja das Bauamt. Außerdem haben wir aufgrund der langen Wartezeiten bis zur Mitteilung auch schon mal die Auswertung der Luftbilder aus dem 2. Weltkrieg bezüglich der gefallen Kampfmittel auf dem Grundstück angefordert.

Außerdem gab es schon die ersten Gespräche mit Banken, um einmal vor zu hören, wie die Banken zu unserer Idee stehen. Aber hier sah das eigentlich ganz gut aus.

Mit Viebrock haben wir uns dann noch einmal gestroffen um noch einmal weitere Details zu besprechen. In dem Gespräch haben wir dann auch den Vertrag unterschrieben, aber mit Vorbehalt eines positiven Bauvorbescheides und einer positiven Finanzierung.

Alles sah gut aus. Wir freuten uns. Zwischenzeitlich gab es sogar den ersten Termin für einen Baubeginn. Unser Sohnemann erblickt die Welt und wir waren glücklich.

Doch eines Tages bekamen wir Post vom Bauamt. Wir hatten einen "positiven" Bauvorbescheid bekommen. Aber die Vorgaben darin machten es zu einer quasi Ablehnung. Der Abstand zum Elternhaus sollte jetzt auf 6m von 16m schrumpfen. Des weiteren sollte es jetzt ein Anbau werden und dann durfte die gesamte Grundfläche des Baus 215m² nicht übersteigen. Schwierig nur, wenn das Haus von Schwiegereltern schon 165m² Grundfläche belegt. Da muss dann wohl ein Leuchtturm her. Der hier aber wohl auch nicht genehmigt werden würde. Unsere Argumentation der hinteren Baulinie wurde nicht akzeptiert. Damit war die positive bauenwollen Stimmung dahin.

Was nun fragten wir uns. Ich rief bei der Dame beim Bauamt an und fragte nach den Gründen. Die Verwies mich aber auf das Schreiben und wollte sich dazu nicht weiter äußern. Ein Bekannter riet uns, dass wir uns einen kompetenten Fachanwalt nehmen sollten und empfahl uns auch den Fachanwalt für Verwaltungsrecht in Bergedorf. Mit diesem besprachen wir uns anliegen und er übernahm den Fall und machte sich erst einmal schlau, in dem er die Unterlagen vom Bauamt anforderte und gleichzeitig Widerspruch gegen den Bescheid einlegte. Zwischenzeitlich informierten wir Viebrock darüber, dass wir wahrscheinlich unsere Aussteigsklauselkarte ziehen müssten. Hier gab man uns aber zu verstehen, dass wir die Flinte nicht gleich ins Korn schmeißen sollten, sondern erst einmal einen Widerspruch versuchen sollten. Wenn es Fragen gäbe, oder Aufgabestellungen, bei den Viebrock unterstützen könnte, wäre man sofort zur Stelle.

So kam es dann, dass wir mit dem Anwalt und zwei Mitarbeitern von Viebrock uns auf dem Grundstück trafen, uns die Lage vor Ort anschauten und die Optionen besprachen. Viebrock hat bei der Anfrage zum Vororttermin keine Sekunde gezögert, sondern gleich zugesagt. Der Anwalt war nach dem Gespräch zurückhalten und leicht pessimistisch bei den Erfolgschancen eines Widerspruchs, sondern wollte uns gleich auf eine Klage einstimmen. Die beiden Mitarbeiter von Viebrock waren positiver gestimmt, da ihrer Meinung nach, die Argumentation des Baumamt bei der Ablehnung nicht haltbar ist.

Da der Anwalt gleich Klagen wollte, haben wir uns gesagt, da sparen wir uns das Geld für den Anwalt und schreiben den Wiederspruch selber. Aus den Informationen vom Anwalt, gepaart mit eingestreuten Informationen aus der Presse und Beispielen über Bauten, wie unseres in der näheren Umgebung, haben wir den Wiederspruch in Abstimmung mit Viebrock an das amtgeschickt. Das war Oktober 2014. Von da an hörten wir nichts mehr vom Amt. Ein Anruf Ende November brachte zu Tage, dass der Vorgang noch zur Bearbeitung im Bauamt läge. Also warten wir auf 2015.